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22. 3. 2011

 

http://vid-site.sk/synopticke-evanjelia-1-katolicka-tradicia

Preco styri evanjelia?

http://www.gotquestions.org/Slovencina/styri-evanjelia.html

Univerzita tretieho veku

http://tftu.sk/utv/?p=470

 http://www.kinema.sk/clanok/12408/evanjelia-historicky-a-literarny-poha-318-ad-the-passion-of-the-christ.htm

http://www.inky.sk/Viera/Biblicke/Matus/001%20-%20Uvod%20do%20Matusovho%20evanjelia.pdf

Warum nennt man die Evangelien nach Matthäus, Markus und Lukas die »synoptischen« Evangelien?

Vergleicht man die vier Evangelien, dann zeigt sich, dass die ersten drei an vielen Stellen im Wortlaut und in der Reihenfolge des Dargestellten übereinstimmen, während das Johannes-Evangelium eigene Wege geht. Wegen ihrer großen Übereinstimmung kann man die drei ersten Evangelien (in einer Zusammenschau) nebeneinander betrachten. Sie werden deshalb auch die »synoptischen« Evangelien genannt (Synopse = Zusammenschau). Zur Erklärung dieser Gemeinsamkeiten und Unterschiede geht man heute fast allgemein davon aus, dass Markus mit seinem Evangelium die Grundlage für die Darstellung des Matthäus und Lukas bildete. Die Teile, die Matthäus und Lukas über Markus hinaus gemeinsam haben  – es handelt sich vor allem um Redeabschnitte, z.B. die Bergpredigt (Matthäus 5–7) und die Feldrede (Lukas 6,20-49) – werden auf eine zweite, nicht erhaltene Quelle zurückgeführt. Man nimmt an, dass diese im Wesentlichen Worte Jesu enthalten hat, und nennt sie daher »Spruch«- oder (mit dem griechischen Begriff) »Logienquelle«. Darüber hinaus hatten sowohl Matthäus als auch Lukas Zugang zu weiteren Überlieferungen von Lehre und Taten Jesu, die als ihr »Sondergut« bezeichnet werden. Das Johannes-Evangelium, dessen theologischer Charakter sich deutlich von den drei synoptischen Evangelien unterscheidet, scheint diese wiederum gekannt zu haben. Deswegen wird oft angenommen, dass es am spätesten entstanden ist.